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Sep
2010
Schwerer Bus-Unfall auf der BAB10 bei Berlin Drucken E-Mail

Am 26. September 2010 gegen 10:50 Uhr wurde von der Leitstelle Lausitz beim Christoph 39 angefragt, ob sie zu einem Busunfall auf die BAB 10 in Höhe des Schönefelder Kreuz bei Berlin fliegen könnten.

Nach einem Online-Wettercheck und einer persönlichen Beratung war dem Piloten Marian Lindner, dem Notarzt Prof. Dr. Rolf Dein und dem Rettungsassistenten Thomas Hennig bewußt, dass der Flug grenzwertig werden würde und  man nicht auf direktem Weg fliegen könnte, sondern nur über einen Umweg entlang der Elbe.

Die Route führte dann auch bis Havelberg und weiter über Rathenow, Brandenburg, Potsdam bis zum Schönefelder Kreuz.

Am Einsatzort waren bereits die Rettungshubschrauber Christoph 49 Bad Saarow und Christoph 35 Brandenburg eingetroffen. Kurz nach der Landung des Christoph 39 startete der Christoph 49 zum ersten Mal mit einem Patienten.

Christoph Brandenburg aus Senftenberg traf kurz darauf ein.

Nachdem Christoph 39 seine Patientin eingeladen hatte, trafen die Rettungshubschrauber Christoph Leipzig und Christoph 61 Leipzig ein. Kurz vor dem Start des Perleberger Hubschraubers landete der Christoph 49 aus Bad Saarow bereits zum zweiten Mal.

Christoph 39 transportierte die Patientin in das Städtische Klinikum Brandenburg. Entgegen vorheriger Anfragen sollte er nicht noch einmal an die Unfallstelle zurückkehren.

Nachdem der Hubschrauber bei den Brandenburger Kollegen betankt wurde, machte sich die Crew bei unverändert komplizierten Wetterbedingungen auf einer ähnlichen Route auf den Rückweg nach Perleberg. Allerdings erreichten sie auf Grund einsetzenden Nebels nicht die Station, sondern nur den Segelflugplatz Perleberg.

Nachdem sich die Bedingungen kurz vor Sonnenuntergang leicht gebessert hatten, wurde der Hubschrauber zur Station umgesetzt.

 

Copyright Fotos: Feuerwehr-Doku.de