| Knapp 2 Monate nach Indienststellung hat Christoph 39 Perleberg am 1. August 2008 seinen 200. Einsatz geflogen. Jedoch lässt sich kein Rückschluss auf das Jahresaufkommen schließen, da jahreszeitbedingt im Sommer der Hubschrauber länger eingesetzt wird, als im Winter. Der Einsatz führte die Crew nach Lenzen. Ein Mann war aus 2m Höhe gestürzt. Er wurde mit dem Hubschrauber in das Kreiskrankenhaus Perleberg zur weiteren Beobachtung geflogen, um eine Lendenwirbel- und Beckenringfraktur auszuschließen.
Dass Christoph 39 so gut von den Leitstellen angenommen wird, darüber freuen sich die gesamte Crew und alle anderen Beteiligten, sind doch die monatelangen Bemühungen und Verhandlungen mit den Verantwortlichen, einen Luftrettungsstützpunkt in Perleberg zu errichten, mit Erfolg gekrönt. Von den 200 Einsätzen waren nur 8 Fehleinsätze. Eine Zahl, die sich sehen lassen kann, zeigt sich doch dadurch, dass die Rettungsleitstellen den Hubschrauber als Rettungsmittel gut und effektiv disponieren.

Auch von anderen Leitstellen außerhalb des Einsatzradius wird Christoph 39 eingesetzt. So hat er nach einem Verlegungsflug von Ludwigslust in das Albertinen-Krankenhaus in Hamburg einen Verlegungsflug von der Leitstelle „Florian Hamburg“ von Bad Seegeberg zum Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf übernommen, da zu diesem Zeitpunkt die Hamburger Hubschrauber nicht verfügbar waren. Begegnungen mit Rettungshubschraubern anderer Luftrettungsstation sind auch nicht selten. So traf Christoph 39 zufällig auf den Christoph Hansa in Schwerin. Die Einsatzorte der beiden RTH's waren nur 5 km von einander entfernt. Beide verbrachten ihren Patienten in das Schweriner Krankenhaus. Auch dem orangenen Kollegen, dem Christoph 35 aus Brandenburg a.d. Havel, sagte man schon "Guten Tag". Fotos: E. Folkerts, M. Lindner
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